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Zwei Leben in einem Buch

Die Medien berichteten bereits über die Buchpräsentation von Altlandeshauptmann Dr. Erwin Pröll und dem Dramatiker Peter Turrini, die am Sonntag, dem 10. März 2019 im Theater der Josefstadt stattfand.
Dort präsentierten sie das im Ueberreuter Verlag erschienene Buch mit dem Titel "Zwei Lebenswege - eine Debatte".
Langenlois wurde als erste Destination in Niederösterreich für diese "Lesereise" vom bekannten Politiker ausgesucht. Dazu lud die Raiffeisenbank Langenlois ein und gekommen sind mehr als 200 Gäste, die am Mittwoch, dem 13. März 2019 in der Bauakademie Haindorf begeistert zuhörten.
Peter Turrini konnte leider nicht dabei sein, aber die Doppelconference zwischen dem Autor Dr. Herbert Lackner und Dr. Erwin Pröll wurde ebenso spannend und packend geführt.

"Für ewig aus dunkler Tiefe sprudelt der Lebensquell", so einst Wilhelm Busch. Passt gut zum heutigen Abend und neuem Buch.
Adi Feichtinger, Geschäftsstellenleiter der Raiffeisenbank, heißt die vielen Gäste herzlich willkommen.
Drei Kreuze in der Bauakademie Haindorf - vielleicht ein Symbol für die Multiplikation. Multipliziert man nämlich die ausgewählten Fragen von Autor Dr. Herbert Lackner mit den treffenden Worten von Dr. Erwin Pröll mit ebensolchen Gedanken von Peter Turrini ...
... dann er gibt das ein wunderbar formuliertes Buch mit dem Titel "Zwei Lebenswege - eine Debatte".
Verlagsleiterin Birgit Schott von Ueberreuter ist ziemlich stolz auf diese neueste Publikation.
Erstmals präsentiert wurde es vor drei Tagen am 10. März 2019 im Theater der Josefstadt. Eingeladen war dazu auch die junge Schriftstellerin Hannah Maurer aus Reith, die mit ihren Drillingsschwestern und ihrer Mutter vom Taufpaten Dr. Erwin Pröll eingeladen wurden (Foto wurde von ihnen zur Verfügung gestellt). Somit ist Peter Turrini auch symbolisch in Langenlois dabei :-)
Mit dabei auch Raiba-Prokurist Franz Lehner und Rechtsanwalt Dr. Christoph Sauer...
... sowie Ing. Robert Stadler (Kultur Langenlois) mit Gattin Prof. Elisabeth Stadler (VIG-Generaldirektorin).
Die Presse richtet natürlich das Hauptaugenmerk auf...
... die Protagonisten des heutigen Abends: Dr. Erwin Pröll und Dr. Herbert Lackner.
P & P könnte der Titel dieses Fotos sein: Drei Pädagogen und ein Polizist :-)
Der Landeshauptmann außer Dienst trifft hier auch besondere Freunde und Fans.
Wenngleich es heute nicht um Musik, sondern um Worte geht, ist der NÖ Militärkapellmeister Mag. Adi Obendrauf mit seiner Gattin gerne gekommen.
Sicherlich der älteste Zuhörer unter den Gästen: Herzlich willkommen heißt ihn Bürgermeister Mag. Harald LEOPOLD, der Dr. Otto Bernau auch gleich herzlich zum 93. Geburtstag gratuliert, den er am 16. März feiert. Alles Gute!
1996 war es, als der Langenloiser Fritz Gillinger den Song "Wir stehn auf Niederösterreich" als weitere Hymne für das Bundeslandes getextet hat. Und damit beginnt der heutige Abend doch mit einer ganz kurzen musikalisch passenden Begrüßung. „Laung hob i g’suacht und weit bin i g’foahrn, dabei hob i di aus den Augen valorn. Es braucht oft vü Umweg, bis den Ursprung erreichst. Mein Laund heißt Niederösterreich. Es is a Laund in vün Foarbn, in woidgrün, mostgöb, wolkenblau... A schenes Gfüh, endlich aum Zü, da Heimweg is net imma leicht, do bin i her und es kaun jeda hörn, wir stehn auf Niederösterreich.“
Nach diesem Refrain des Niederösterreich-Liedes begrüßt Hannes Rauscher, Geschäftsstellenleiter der Raiffeisenbank Langenlois als Veranstalter mehr als 200 Literaturfreunde sehr herzlich. Er freut sich, dass diese erste Buchpräsentation des druckfrischen Werkes in Langenlois stattfindet.
Mit dieser Veranstaltung bestätigt sich wahrscheinlich erneut die geprägte These von Dr. Carl Aigner (Direktor des Musums Niederösterreich). Langenlois ist längst schon die geheime Kulturhauptstadt von Niederösterreich :-)
Die Hauptakteure des heutigen Abends werden mit einem guten Glas Wein auf der Bühne begrüßt.
Dr. Herbert Lackner (Studium der Politikwissenschaft und der Publizistik. Redakteur und ab 1983 stellvertretender Chefredakteur der "Arbeiter Zeitung", ab 1988 Ressortleiter Innenpolitik bei profil, von 1992 bis März 2015 Chefredakteur) hat mit Dr. Erwin Pröll monatelang gesprochen, diskutiert und recherchiert und interviewt ihn heute über das Leben nach der Politik.
Von der launigen Einleitung über die "Bouteillenlänge der Lesung und der Landesfrisur der beiden Protagonisten" kam der ehemalige Landeschef auch bald wieder auf den Ernst des Lebens zurück, da die Mutter des Buchautors heute zu Grabe getragen wurde und er sich trotzdem bereiterklärt hat, noch nach Langenlois zu kommen.
Seit November 2018 ist Erwin Pröll heute bereits das dritte Mal in Langenlois: Er hat nicht nur die Korab-Ausstellung beim Langenloiser Herbst eröffnet, er war auch als Ehrengast bei der Buchpräsentation der 15-jährigen Nachwuchsautorin Hanna Maurer zu Gast.
Auf die heute eingangs gestellte Frage: "Wie ist das Leben nach der Politik?"
Antwort: So ähnlich wie Kardinal König es formuliert hat, dessen Todestag sich heute zum 15. Mal jährt. Sein Leben war natürlich voller Fragen, die ihn jahrzehntelang beschäftigt haben.
So geht es auch dem ehemaligen Landespolitiker, der sich immer mit den gestellten Fragen beschäftigte und versucht hat, sie zu beantworten. Pröll ist im Blick zurück sehr zufrieden, weil ihn offensichtlich dieses Ringen um die Antwort auf diese vielen Fragen ihn zu einem glücklichen Menschen gemacht hat. Viele Schutzengel haben ihn auf diesem Weg begleitet aber auch die Freude an der politischen Arbeit war ein wesentlicher Teil dieser Lebenszufriedenheit. Missmut an der Arbeit hatte er kein einziges Mal im Leben gehabt und das ist keine Selbstverständlichkeit, obwohl diese ja nicht immer einfach war, denn es galt, unglaubliche Herausforderungen zu bewältigen.
Politik war für ihn nie Gaude, sondern ein sehr ernstes Metier. Und wenn einem die Menschen nach mehr als 40 Jahren noch immer mit sehr viel Wohlwollen, Dankbarkeit und Zuneigung landauf und landab begegnen, ist dieses Glück vollkommen.
Humor, Witz und gute Laune darf weder in der Politik, noch am heutigen Abend zu kurz kommen.
Und wie von Dr. Lackner beschrieben, ist jener von Dr. Pröll unverkennbar, was wiederum ein Ausdruck von Glück ist.
Auch das Thema "letzter Arbeitstag, erster Pensionstag" wurde debattiert. Pröll hat sich frühzeitig mit der politischen Übergabe auseinandergesetzt. Und er hielt an den Grundsatz seines Amtsvorvorgängers Andreas Maurer, der da lautet: "Im Abgang eines Politikers zeigt sich seine Qualität und seine Qualifikation." Abschiednehmen ist zwar nie ganz leicht, aber er tut es nach diesem gelungenen Auftakt der Buchpräsentations-Tour sicher mit dem Hintergedanken, dass man ja nach Langenlois wieder kommen kann. "Herzlichen Dank für die Einladung, Hannes Rauscher!"
Sehr interessante Lebensauszüge und -einstellungen beinhaltet das 168 Seiten starke Buch des ehemaligen Politikers Pröll und des Weltliteraten Peter Turrini.
Nach spannenden 90 Minuten gibt es für alle ein Buch und Wiedersehensfreude.
Beide Ehrengäste haben ab jetzt sehr viel zu tun, denn offensichtlich möchten alle 200 Gäste das Buch mit einer Widmung mit nach Hause nehmen.
Die nicht immer konfliktfreien Lebenswege der beiden Protagonisten im Buch sind Diskussionsstoff nach der Präsentation.
Alle Generationen sind heute vertreten ...
... und jeder bekommt seine persönliche Signatur.
Die Widmung wertet das Buch sicherlich noch mehr auf und diese beiden setzen geduldig und gerne ihre Signatur.
Anstellen lohnt sich, es kommt jeder dran.
Wem es zu lange dauert, der holt sich ein gutes Glas Wein aus dem Langenloiser Weingut Thomas Leithner.
Maria Forstner, Obfrau der NÖ Dorf- und Stadterneuerung, und der Grafenegger Bürgermeister Anton Pfeifer sind die nächsten, die sich über ein Autogramm samt Widmung im Buch freuen.
Wer Erwin Pröll kennt, kennt auch seine gestochen schöne Schrift, immer mit Füllfeder und grüner Farbe geschrieben.
Grün gefällt sicherlich der Langenloiser Kulturstadträtin Mag. Brigitte Reiter :-)
Sie bekommt von einem Kulturbegeisterten spezielle Zeilen in ihr Buch.
Egal ob schwarz, grün oder rot: Der ehemalige Landespolitiker kann mit jedem gut. Vor einem Phänomen warnt er aber: "Tun wir bitte alles, um Populisten nicht ins Kraut schießen zu lassen. Populismus hat immer kurze Beine. Populismus führt zu Nationalismus, der unglaubliches Unheil auf dieser Welt angerichtet hat. Daher ist es so wichtig, dass man nicht populistisch agiert, sondern populär."
Dem stimmt sicherlich auch Bürgermeister Ing. Christian Kopetzky aus Lengenfeld zu.
Familie Maurer war am Sonntag in der Josefstadt bei der Buchpremiere und heute in Haindorf.
Hier erinnert man sich an gute alte Zeiten in Schönberg unter dem damaligen Bürgermeister ÖKRat. Erich Schwanzelberger.
Gerne bei der heutigen Präsentation dabei war auch Inge Rinke, ehemalige Bürgermeisterin aus Krems.
Vor zwei Jahren besuchte Pröll noch die Rebschule Burger in Zeiselberg - heute kam der Seniorchef zum Gegenbesuch in die Bauakademie.
Auf den Erfolg des heutigen Abends wird angestoßen.
Auch die Vertreterinnen der Volkschule Langenlois und Bürgermeister Mag. Harald Leopold haben noch ein Buch ergattert.
Heute trifft Dr. Pröll viele Wegbegleiter, so auch Dr. Otto Bernau, dem er zum bevorstehenden Geburtstag herzlich gratuliert.
Auch dieser Gast hat sein Foto mit dem ehemaligen Landeshauptmann bekommen.
"A schenes Laund" - dieser Song ist nach wie vor aktuell, obwohl es schon mehr als 20 Jahre alt ist. Einmal mehr dankt Dr. Pröll Fritz Gillinger für diese gelungenen Liedzeilen.
Als kleine Belohnung gibt's ein "Familienfoto" :-)
Das gehört sich so: Josef Stradinger, Gärtnermeister und Vizebürgermeister von Stratzing, muss seinen "ehemaligen" Chef als Landesbediensteter in der wunderschönen Gartenstadt Langenlois begrüßen.
Zwischendurch erfährt man immer wieder interessante Details.
Die Stimmung des heutigen Abends ist hervorragend.
Extra aus Raabs an der Thaya angereist ist Brigitte Gründsteidl, Direktorin des Pflege- und Betreuungszentrums Raabs. Auch für diese Buchfans gibt's ein gemeinsames Foto.
Lebenswege - Lebenslinien - Lebenserfahrung - Lebenshaltung: Aufgezeichnet von Dr. Herbert Lackner. Dieses Buch sollte in keiner Bibliothek fehlen - erschienen im Carl Ueberreuter Verlag unter der ISBN-Nummer: 978-3-8000-7719-9
"Hinfallen, aufrichten, Krönchen richten, weitergehen". Dieses Zitat geben die Buchmitwirkenden den Gästen mit auf dem Weg, denn wer Niederlagen im Leben verkraftet, die wichtig sind, um zu wachsen, der kann auch Höhen und Erfolg verkraften.
Und mit dem Zitat von Elfriede Hablé schließt diese Geschichte, die gut zum Buch passt: "Der aufrechte Gang durchs Leben schließt eine Verbeugung nicht aus." Mit diesem Buch verbeugen sich zwei Größen und sicher viele Leser vor dem Leben.
Drinnen geht der sprudelnde Dialog zu Ende - draußen sprudelt das Wasser und das Leben weiter.



Fotos: Ulli Paur


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