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Unvergesslicher Konzertabend

"glücklich ist, wer vergisst..."
... ist ein Lied aus der "Fledermaus", die heuer leider zum 25-jährigen Jubiläum der Operette in Langenlois geplant war, coronabedingt aber auf nächstes Jahr verschoben werden musste.
Dafür ging aber am 23. Juli 2020 ein wunderbarer und qualitätsvoller Konzertabend im Schloss Haindorf über die Bühne, den man nicht so schnell vergessen wird.
Denn der neue Intendant Christoph Wagner-Trenkwitz setzte mit seiner Frau Cornelia Horak, Erwin Belakowitsch, Julia Sturzelbaum, Stephen Chaundy, Deike Darrelmann, Horst Lamnek, Stefan Fleischhacker sowie Tscho Theissing mit seinen fünf meisterhaften Musikern ein bemerkenswert kräftiges Lebenszeichen für die Operette in Langenlois. Witzig, spritzig vom Intendanten gekonnt moderiert, hervorragend gesungen und musiziert war das wirklich fein zusammengestellte Programm. Chapeu, chapeu!
Eine Wiederholung dieses Konzertes gibt es am 1. August um 20.30 Uhr. Wer es nicht gehört und gesehen hat, sollte sich bald Karten im Kulturbüro Langenlois organisieren. Die Plätze sind nämlich limitiert und 500 Stück wahrscheinlich schnell nach so einer gelungenen Erstausführung verkauft.
Landesrat Eichtinger, Bürgermeister Leopold, Vizebürgermeister Leopold Groiß, Kulturstadträtin Sonja Fragner, die früheren Intendanten Uwe Theimer und Andreas Stoehr, Richard Lugner, Rudolf Klingohr, Liesl Wagner- Bacher, Vorstandsdirektorin Elisabeth Stadler, Militärkommandant Martin Jawurek, Präsident Alfred Riedl, Bezirkshauptfrau Elfriede Mayrhofer und viele mehr waren echt und zurecht begeistert.
Da freut man sich jetzt umso mehr auf nächstes Jahr, wenn es heißt" "Vorhang auf für die "Fledermaus"

Diese Liedzeile hat eine besondere Bedeutung in Coronazeiten. Heute kann man für zwei Stunden die Krise in Langenlois vergessen und hoffentlich glücklich sein.
Irgendwie gehört auch diese Statue im Hof des Schlosses Haindorf schon zum "Operettenteam". Wahrscheinlich hätte er sich heute auch Begegnungen ganz anderer Art und eine volle Produktion des Meisterwerkes von Johann Strauss gewünscht. Die Operette war ja bis ins Detail durchplant und musste - wie so viele Veranstaltungen - abgesagt werden.
Umso erfreulicher ist es, wenn Bürgermeister Harald Leopold Landesrat Martin Eichtinger zum heutigen Operettenkonzert in Langenlois begrüßen darf - herzlich willkommen!
Babyelefanten spielten heute nicht mit - aber man kann nicht oft genug auf diese Warnung hinweisen.
Eine Maske spielt in der Fledermaus eine Rolle und im realen Leben eine besonders wichtige. Die Damen des Kulturbüros Langenlois wissen das.
An allen Ecken wird auf die Corona-Vorschriften hingewiesen, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.
Die ersten Gäste treffen zum kleinen Konzertempfang im Schloss Haindorf ein: Baumeister Erhard Watzinger (Baumeisterverband), Generaldirektorin Elisabeth Stadler (Vienna Insurance Group) und Ehrenbürger Ernest Ettenauer.
Sponsoren sind besonders wichtig: Die Operette Langenlois hat mit dem Wiener Städtischen Versicherungsverein einen neuen Förderer.
Traditionell wird bei der Operette Langenlois zu einem kleinen Empfang vor dem Konzert eingeladen.
Bürgermeister Harald Leopold freut sich über den Besuch von Uwe Theimer (erster Intendant der Schlossfestspiele) und Fritz Neugebauer (ehemaliger Vorsitzender der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst).
EU-Gemeinderätin Anna Groiß und Vizebürgermeister Leopold Groiß samt Begleitung (Mitte) freuen sich auf den Konzertabend.
Seit 25 Jahren treuer Stammgast: Hofrat Anton Tettinek mit Gattin.
Corona verändert vieles und macht jünger - so wie Ehrenbürgermeister Wilhelm Winkler :-)
Andreas Stoehr (ehemaliger Operettenintendant) im Gespräch mit Kulturstadträtin Sonja Fragner und Militärkapellmeister Adi Obendrauf.
Direktor Harald Bachhofer (NÖ Kommunalakademie) lässt keine Operettenaufführung in Langenlois aus und kommt daher gerne nach Langenlois.
Martin Müllauer, bisheriges Vorstandsmitglied der Sparkasse Langenlois, rückt am 1. August an die Spitze der Bank. Gratulation und alles Gute zum verantwortungsvollen Aufgabengebiet.
Sparkassendirektor Johann Auer darf sich bald auf eine ruhigere Zeit freuen. Er übergibt seine Bank in jüngere Hände.
Auch den niederösterreichischen Militärkommandanten Martin Jawurek ...
... Rudolf Striedinger (Stabschef der Verteidigungsministerin) und Alfred Riedl (Präsident des Österreichischen Gemeindebundes) findet man unter den zufriedenen Gästen.
Toi, toi, toi wünscht der Stadtchef dem neuen Operettenchef - wird schon schiefgehen, die passende Antwort des Künstlers :-)
Was wäre ein Empfang der Bauinnung ohne dem Besuch von Baumeister Richard Lugner, ein immer wieder gern gesehener Gast in Langenlois mit charmanter Begleitung.
Ehrenbürger Toni Leutmezer hat vor vielen Jahren selbst bei einer Operette im Chor mitgespielt - gerne erinnert er sich mit seiner Gattin daran zurück. Heute werden sie als Gäste die Musik genießen.
Robert Stadler (Geschäftsführer von Kultur Langenlois) und Bürgermeister Harald Leopold bedauern, dass heuer 50 Veranstaltungen coronabedingt abgesagt werden mussten. Gleichzeitig freuen sie sich aber, dass trotz der schwieriger Veranstaltungsauflagen der heutige Konzertabend zustande kommt. Ein aufrichtiges Dankeschön geht an das Land NÖ und an die Stadtgemeinde Langenlois, ohne deren Unterstützung Kultur in so schwierigen Zeiten nicht geboten werden könnte.
Hausherr Baumeister Erwin Krammer (Innungsmeister-Stv. der Landesinnung Bau NÖ), bedankt sich ebenfalls bei der Stadtgemeinde Langenlois und den Organisatoren, dass das Schloss Haindorf bei der Operette seit 25 Jahren eine Hauptrolle übernehmen darf.
Intendant Christoph Wagner-Trenkwitz ist besonders stolz, dass er heute seine liebe Mutter im Publikum begrüßen darf.
Familie fast komplett - Gattin Cornelia Horak begleitet ihn musikalisch auf der Bühne.
Dort bereitet sich bereits das fünfköpfige "Orchester" vor, hier zum Beispiel der Herr mit Bart und transatlantischen Biographie: Als brasilianisch-italienische Mischung wird Gustavo di Polito am Bass vorgestellt.
Die Eingänge in den Schlosspark sind genau gekennzeichnet.
Vorher begrüßt Landesrat Martin Eichtinger noch coronamäßig Christoph Wagner-Trenkwitz.
Bitte nehmen Sie Ihre Plätze ein - die Vorstellung beginnt in Kürze. Stadtamtsdirektor in Ruhe Richard Loimer als begeisterter Konzertgeher folgt diesem Aufruf.
Nach der Ouvertüre, die die Wiener Theatermusiker instrumental gestalten, begrüßt der künstlerische Leiter Christoph Wagner-Trenkwitz, der diesen Abend sehr humorvoll moderieren wird, alle Operettenfreunde und Gäste im Park des Schlosses Haindorf.
"Genauso haben wir uns den 23. Juli vorgestellt: Herrliches Wetter, Fledermaus-Ouvertüre, vielleicht mit ein bisschen mehr Musiker und Musikerinnen, vielleicht auch noch das ganze Stück, vielleicht ein bissl mehr Publikum und ein Bühnenbild mit Kostümen, aber ja... all das wird dann erst in einem Jahr stattfinden." Er bedankt sich bei allen, die zur Eröffnung des "Langenloiser Kultursommerls" gekommen sind und bei den Wiener Theatermusikern für den schwungvollen Beginn...
... unter der Leitung von Tscho Theissing.
Nicht nur das Publikum freut sich heute über diesen Abend, sondern auch das schöne Bundesland Niederösterreich und hat laut Wagner-Trenkwitz dafür den "größten Landesrat" entsandt ;-)
Martin Eichtinger fühlt diese Freude, endlich wieder Kultur genießen zu dürfen. Er überbringt stellvertretend die besten Grüße von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leithner. Covid 19 hat leider besonders hart die Künstlerinnen und Künstler getroffen - daher setzt das Land NÖ viele Anstrengungen daran, das Kulturleben im Land zu bewahren. 100 Festivals werden daher im Juli und August 1000 Kulturveranstaltungen bringen, ein schönes Zeichen in Zeiten wie diesen. Daher bedankt er sich bei allen Solisten und Organisatoren, dass es auch in Langenlois innerhalb so kurzer Zeit möglich war, diese Konzertreihe auf die Beine zu stellen.
Applaus für Tscho Theissing, Gustavo di Polito, Gerald Preinfalk, Maria Reiterer, Konzertmeisterin Bettina Gradinger und Esther Augustinovic.

Mit unglaublich schönen Melodien setzt Langenlois heute die lange Tradition der Operettenkultur fort. Schwungvoll geht es weiter - Konzertmeisterin Bettina Gradinger (auch Konzertmeisterin in der Volksoper Wien) ist voller Elan.
Die Fledermaus mit ihren Highlights stellt für Wagner-Trenkwitz eine Chronologie dieses ganzen merkwürdigen Ausnahmezustandes dar. "Im Februar haben noch gesagt: Ich lade gern mir Gäste ein. Wenige Wochen später hat es geheißen: Nun muss allein ich bleiben."
"Ich lade gern mir Gäste ein", gesteht Erwin Belakowitsch in seinem ersten Lied.
Leider nicht die ganze, aber ziemlich viel "Fledermaus" hört man heute und Cornelia Horak stellt fest: "So muss allein ich bleiben". Das singt normalerweise Rosalinde in der Fledermaus, die vom Mann verlassen wird.
"So muss allein ich bleiben acht Tage ohne dich! Wie soll ich dir beschreiben mein Leid, so fürchterlich! Wie werd' ich es ertragen, dass mich mein Mann verließ? Wem soll mein Leid ich klagen, oh Gott, wie rührt mich dies!"
Julia Sturzelbaum als Stubenmädel Adele...
... macht ebenfalls als "Unschuld vom Lande - natürlich im kurzen Gewande" eine sehr gute Figur auf der Bühne, das sicherlich dem Herrn von Eisenstein gefällt.
Jetzt wird's ein bissl ungarisch mit den "Klängen der Heimat", die Rosalinde - sprich Cornelia Horak - singt.
Was fehlt noch zu diesem perfekten Musikabend? Vielleicht ein gutes Glas Wein?
"Trinke, Liebchen, trinke schnell" so Stephen Chaundy.
Ein bekanntes Lied, das den Langenloisern nicht ganz fremd sein dürfte :-)
Pointierter Humor, wie man es von Christoph Wagner-Trenkwitz, der die Corona-Krise und die Absage der heurigen Operette hinterfragt: "Vielleicht war es nicht richtig, ein Stück aufs Programm zu setzen, das von der Rache einer Fledermaus handelt und das auf einem Maskenball spielt...." :-)
Deike Darrelmann entführt die Zuhörer in besonders schöne Gefilde mit "Somewhere over the Rainbow".
....clouds high over the rainbow, makes all your dreams come true...
Aus dem "Zauberer von Oz" stammt dieser bekannte Song.
Stefan Fleischhacker steigert mit dieser Rolle und seiner besonderen Fähigkeit des Kunstpfeifens den Unterhaltungswert dieses Abends.
Spät abends, wenn das Schloss Haindorf wundervoll illuminiert ist, schlafen längst alle Vögel.
Mit dieser allzu komischen Einlage wird sie der Künstler wohl mit seinem "Frühlingsstimmenwalzer" von Johann Strauss aufwecken.
Horst Lamnek, der schon vor Jahren auf der Langenloiser Operettenbühne gestanden ist, gesteht, dass das Schreiben und das Lesen nie sein Ding gewesen ist. Auch er begeistert mit diesem Lied aus dem Zigeunerbaron von Johann Strauss.
Stephen Chaundy besingt "Zwei Märchenaugen" aus der Operette "Die Zirkusprinzewssin" von Emmerich Kálmán.
Die Solisten werden immer perfekt von den Musikerinnen und Musikern der Wiener Theatermusiker begleitet.
Nachdem Stephen Chaundy das Leben durchs Champagnerglas musikalisch betrachtet hat, neigt sich der Abend auch schon wieder dem Ende zu. Der rote Faden der Fledermaus zieht sich bis zum Schluss hin und Christoph Wagner-Trenkwitz rührt schon die Werbetrommel für die Premiere der Fledermaus im nächsten Jahr. Kommen Sie ab 28. Juli bis 14. August 2021 wieder zu uns!
Vor kann man noch am 9. August 2020 im Schloss Haindorf Erwin Belakowitsch mit Band singen hören. Titel des Konzertes: "Mein Herz lässt dich grüßen!"
Kurzerhand und coronageschuldet wurde ein Lied aus der Fledermaus abgeändert. Mit "Dieser Abstand, so manierlich" flirtet Eisenstein mit seiner Frau im Uhrenduett, die er nicht erkennt.
Unverändert ist aber die Zeile, auf die wir uns schon den ganzen Abend freuen: "Willst du nicht die Maske heben, die dein Antlitz mir verhüllt?"
Intro durch Gerald Preinfalk.
Die Dame im Brunnen schaut beschämt weg, denn...
... den Abstand halten diese beiden Flirtenden nicht ganz ein :-)
"Dieser A(n)bstand, so manierlich, diese Taille fein und zierlich, und ein Füßchen, das mit Küsschen
glühend man bedecken sollt', wenn sie's nur erlauben wollt'.
Tick,tack: Auch für dieses "Uhrenlied" gab es viel Beifall aus dem Publikum.
Großes Finale nach dem "Im Feuerstrom der Reben".
"Küß die Hand, (komische) Madame!"
Schlussbilder mit viel Jubel.
Ein besonderer Konzertabend geht zu Ende - aber es folgt ja noch einer. Da capo am 1. August 2020 um 20.30 Uhr im Schloss Haindorf.
Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist. Heute waren es viele, die glücklich nach Hause gehen, aber mit Abstand der Kultur doch wieder etwas näher gekommen sind.
Und nach dem Konzert trifft man sich mit den Künstlern backstage zum Gedankenaustausch.
... oder wie Gemeinderat Christian Schuh, mit seinen Feuerwehrkollegen.
Diese Sesseln können bald wieder alle voll besetzt sein, wenn man sich für eines der nachstehenden Konzerte interessiert, wofür es im Kulturbüro Langenlois, 02734 3450, noch Karten gibt.



Fotos/Text: Ulli Paur


STADTGEMEINDE LANGENLOIS
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E-mail: stadtgemeinde(at)langenlois.gv.at
Homepage: www.langenlois.gv.at

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