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Hubertuskapelle Gobelsburg feierte 40. Geburtstag

"Hubertuskapellen sind das sichtbare Zeichen der Dankbarkeit, dass die Jäger in Gottes schöner Natur das Waidwerk ausüben dürfen."
Darum feierte die Jagdgemeinschaft Gobelsburg am Pfingstmontag, 10. Juni 2019, eine gelungene Hubertusmesse mit der Jagdhornbläsergruppe Kamptal. Und das nicht ohne Grund: Dieses wunderbar gelegene Denkmal inmitten der Gobelsburger Heide wurde vor genau 40 Jahren errichtet und gilt seitdem als wunderbarer Aussichts- und Kraftort inmitten der Weinberge. Die Kapelle wurde vor vier Jahrzehnten als krönender Abschluss des Bildstock-Wanderweges vom Zwettler Abt Bertrand gesegnet und diesen Segen erneuerte Generalvikar Mag. Leszek Ryzka bei der Feldmesse mit vielen Gästen.
 

Das Kamptal zeigt sich heute wieder von seiner schönsten Seite.
40 Jahre steht diese Hinweistafel schon und lädt ein, diesem Weg zu folgen. Man wird am Ende des Gobelsburger Bildstockweges mit einem sehr feinen Platz belohnt.
Dieser Platz ist der Gobelsburger Jägerschaft zu verdanken, die ihn vor vier Jahrzehnten errichtet hat. Heute hat sie zur Geburtstagsfeier bei der Hubertuskapelle eingeladen.
Es haben sich dafür aber nicht nur die Jäger fein herausgeputzt...
... es bietet auch die Natur gerade alles Schöne auf.
Die ersten Gäste treffen ein: Gemeinderätin Andrea Berner und Jagdleiter Franz Parth...
Dieses Bild möge die Menschheit immer wieder an die Warnung von Albert Einstein erinnern: "„Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr.“
Gott sei Dank ist die Welt in Gobelsburg aber noch in Ordnung. Zufriedene Bürger bestätigen das.
Ja, die Herren damals, z.B. Albert Schweitzer, waren schon sehr weise: "Wir leben in einem gefährlichen Zeitalter. Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen."
Eine Gruppe achtet aber besonders auf den Erhalt der lebenswichtigen Natur, und das sind die Jäger.
Und die stehen neben den vielen Gästen, die gekommen sind, im Mittelpunkt des Festaktes.
Gleich geht's los - die Hörner liegen zum Aufspielen bereit.
Die Jagdhornbläsergruppe Kamptal als musikalische Vertreter des Waidwerks werden heute aufspielen.
Darauf freut sich unter anderem Bürgermeister Mag. Harald Leopold und...
... und Bezirksjägermeister Andreas Neumayr.
"Die Stille der Natur erlaubt es, das eigene Leben zu überdenken und auf seinen Ewigkeitswert auszurichten."
Mit diesen Gedanken lädt Generalvikar Mag. Leszek Ryzka, der bei den Gottesdiensten in Gobelsburg dankenswerterweise immer aushilft, zur Feldmesse ein.
Die Geschichte vom heiligen Hubertus, der als Schutzpatron der Jäger und Forstleute gilt, wurde erzählt.
Es wurde aber nicht nur dem Hl. Hubertus gedacht, sondern auch jenen sechs Jägern, die vor 40 Jahren diese Hubertuskapelle in Gobelsburg errichtet haben. Ihnen zu Ehren wurde im Vorjahr sechs Weinstöcke gepflanzt.
Diese Tafel erinnert an die Gründer Erwin Mayr, Karl Daschl, Walter Vock, Josef Leithner, Josef Baumgartner und Helmut Pasch, die leider alle schon verstorben sind.
"Halali" - bedeutet normalerweise "Jagd vorbei" - heute für Messe vorbei :-)
Aber nicht, bevor der Geistliche noch seine jüngsten Messbesucher beschenkt hat. Jedes Kind bekommt immer etwas Süßes und ein kleines Andenken - eine wirklich nette Geste!
Bezirksjägermeister Andreas Neumayr hebt im anschließenden Festakt die wichtigen Aufgaben der Jäger hervor. Der Beruf des Jägers muss recht verstanden werden. Jagd ist nicht nur Ausdruck einer Leidenschaft, sondern eine echte Verantwortung für die Schöpfung. Die Hege dient nicht nur dem jagdbaren Wild, vieles andere muss erledigt werden: Winterfütterung, die Anlage von Biotopen, von Wildäckern, von Wasserstellen, die allen freilebenden Tieren in der Natur dienen, ist ein Teil ihrer verantwortungsvollen Arbeit. Allein heuer im Frühjahr wurden 120 Wasserstellen angelegt. Diese sind in Zeiten wie diesen höchst notwendig. "Geerntet" wird schlussendlich bestes, gesundes Wildbret, das wiederum den Menschen zugute kommt (man wird es beim gemütlichen Teil dann verkosten können).
So schreibt es auch das Gesetz vor: "Der Jäger ist verpflichtet, einen gesunden und artenreichen Wildbestand aufzubauen und zu erhalten". Wild ist in der Natur unabkömmlich und hinterlässt natürlich auch Spuren, den sogenannten Wildeinfluss. Dieser führt manchmal zu Konflikten zwischen den Jägern und den Grundeigentümern, die aber meist in beiderseitigem Einvernahmen gelöst werden.
Franz Leutgeb (Bildmitte) erinnert sich gerne zurück, denn er war damals schon dabei...
... als am 24. Mai 1979 die Hubertuskapelle in Gobelsburg eingeweiht wurde. Vor vier Jahrzehnten haben nämlich nicht nur die Zwettler Sängerknaben gesungen, sondern es hat auch die Jagdhorngruppe Kamptal aufgespielt. Jagdleiter Franz Parth bedankt sich bei allen für die feierliche Gestaltung dieser Jubiläumsmesse und gibt einen kurzen Rückblick über dieses Denkmal. Abschließend wünscht er noch allen einen wunderschönen Sonntag...
Sonntag??? Heute ist doch schon Montag, oder haben die Kinder noch zwei Tage frei? :-)
Wie auch immer, vielleicht hat er ja Sonnentag gemeint ;-)
Und den genießen heute besonders alle Insekten, die sich stärken.
Bürgermeister Mag. Harald Leopold knüpft zum Schluss noch an die geistlichen Worte des Generalvikars zum Leben des Hl. Hubertus an. "Es muss interessanterweise immer etwas Einschneidendes im Leben passieren, dass wir darauf achtgeben, wie wir leben sollten. Dass wir uns daher im Einklang mit der Natur verhalten müssen, ist dringendst erforderlich. Diese Kapelle steht inmitten der Natur und soll uns immer an unsere Verantwortung der Natur gegenüber erinnern." In diesem Zusammenhang bedankt er sich bei den Jägern, die hier ihren guten Beitrag dazu leisten.
Wo könnte es schöner sein, als inmitten der Weingärten, die bereits dezent zu blühen beginnen...
... das köstliche Mittagsmahl einzunehmen. Für die Kulinarik mit Wildbratwürstel und Wildleberkäse haben die Gobelsburger Jäger gesorgt.
Beim gemütlichen Teil hat man dann noch viel Zeit, um zu plaudern und vielleicht den einen oder anderen Wunsch beim Bürgermeister zu deponieren.
Bei diesen Bildern...
... kann man eigentlich nur mehr wunschlos glücklich sein.
Doch - einen Wunsch haben alle: Möge sich diese Weingartenpracht bis zur Weinlese erhalten und nicht durch Unwetter oder Hitzeschäden zerstört werden.
Dann findet man selbst die Ziesel in den Rieden putzig :-)
Rastplatz - ein wirklich perfekter Ort zum Entschleunigen, hier kann man Natur fühlen.
Einen Spaziergang auf der Gobelsburger Heide sollte man auf alle Fälle öfters einplanen, es zahlt sich aus.



Fotos: Ulli Paur


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