Menü



Inhalt:

Comeback der Knödel in Langenlois

Nach 18 Jahren wieder auf der Bühne

"Die Knödel" sind eine wunderbare musikalische Formation, die in den 1990ern weltweit unterwegs waren. Gegründet wurde das Tiroler Volksmusik-Jazz-Oktett, das von 1992 bis 2000 aktiv war, vom Fagottisten Christof Dienz. Bereits im Vorjahr untermalte der begnadete Musiker die Lesung mit Felix Mitterer im Langenloiser Stiegenhaus.
Am 15. Juni 2019 trat er mit der neuen Knödel-Band dann im wunderbaren Almstädter-Hof auf und begeisterte mehr als 100 Gäste mit der unbeschreiblich schönen, nicht alltäglichen Musik, deren Töne mit vielen Instrumenten in den lauen Sommerabend "gemalt" wurden.

Dem Verein "LAKULT" ist es zu verdanken, dass diese besondere Musikgruppe in Langenlois auftritt.
Schon alleine der wunderbare Paradies-Garten ist es wert, hier einen Abend zu verbringen.
Das Vogelhaus schaut sogar etwas verblüfft, weil so viele Gäste nach Langenlois kommen, um die Knödel zu sehen und vor allem zu hören.
Da machten sich auch Gäste aus Wien für diesen einzigartigen Musikgenuss in die Kamptalstadt auf.
Musik in der Natur ist doppelt so schön wie in einem Saal.
Die Vorfreude auf den Konzertabend ist groß und wird mit einem guten Glas Langenloiser begonnen.
"Die Henne ist das klügste Geschöpf im Tierreich. Sie gackert erst, nachdem das Ei gelegt ist." - Abraham Lincoln prägte diesen Ausspruch. Okay, dann warten wir das Konzertende ab...
Ulli und Josef Grillmaier bereichern den lauen Sommerabend mit ihrer Kulinarik.
Einstimmung auf allen Ecken und Enden.
Die vielfältigsten Musikinstrumente werden verwendet.
Katzenmusik ist sicherlich nicht zu erwarten :-)
Auch Natur kann zu Musik inspirieren.
Gestern stand Hannes Rauscher auf der Kultur-Bühne - heute kann er als Gast bei Wolfgang Almstädter den musikalischen Abend genießen.
Die Zither von Christof Dienz steht auch schon bereit.
Es kann daher losgehen.
"Guten Abend. Ich darf euch im Namen von LAKULT im Paradiesgarten zu einem außergewöhnlichen Konzert begrüßen. Die Musik kann man schwer definieren." Der Obmann von LAKULT, Gemeinderat Matthias Fürpaß, freut sich einfach auf einen Abend mit "Knödel-Musik und bedankt sich beim Gastgeber Wolfgang Almstädter, der den wunderbaren Platz für dieses Konzert zur Verfügung gestellt hat.
Christof Dienz ist ebenfalls froh, dass so viel interessiertes Publikum da ist und stellt seine Gruppe vor. Musikalisch haben sich die einzelnen Mitglieder des Ensembles sehr unterschiedlich entwickelt, hauptsächlich in Richtung ganz alter und ganz neuer Musik.
Michael Öttl (Gitarre), Margret Köll (Tripelharfe), Alexandra Dienz (Kontrabass), Charlie Fischer (Schlagwerk), Catharine Aglibut (Violine).
Was kann es Schöneres geben, als viel Beifall für gute Musik.
Manche greifen nach den Sternen, heute genügt ein Griff nach oben und man kann sich an den Kirschen in Almstädters Garten erfreuen.
Nach der "unendlichen Ballade", "Walzer", der Geschichte über "das Prinzip des Schwundgeldes anfangs der 1930iger-Jahre in Wörgl" hört man auch die Titelmeldodie zum Film "Das Wunder von Wörgl", für das die Knödel und Christof Dienz verantwortlich zeichneten. Kulturstadträtin Brigitte Reiter war begeistert.
Auch jedes neugeborene Kind und der Mensch insgesamt ist ein Wunder.
Mit "Frisch wie Feuer" endete der erste Teil und ebenso feurig begann der zweite Teil. Andreas Lackner holt nach der Pause alles aus seiner Trompete heraus.
Die Saiten der Tripleharfe sind in drei Ebenen angeordnet, deren Spiel aber Margret Köll hervorragend beherrscht.
Da tut sich Michael Öttl auf seiner Gitarre mit sechs Saiten etwas leichter :-)
Charlie Fischer kann mit vielen Instrumenten Rhythmus erzeugen, egal ob Schlagzeug oder Xylophone.
Fagott oder Zither sind das Metier von Christof Dienz, der auch für viele Kompositionen verantwortlich zeichnet.
Mit ein bisschen Schrumm-Schrumm ist es nicht getan. Alexandra Dienz beherrscht ihren Kontrabass besonders gut.
Die Pause ist vorbei, es geht weiter mit dem außergewöhnlichen Sommerkonzert.
Es war zwar keiner, aber zu Beginn des zweiten Teiles wurden die Begriffe zu betrunken erklärt: sternhagelvoll, bsoffn, tutnzua. Dies deshalb, weil das nächste Stück ...
... eine gewisse Auseinandersetzung mit dem Alkoholismus ist. Charlie Fischer leert seine Flaschen nie ganz aus, sie müssen eine gewisse Tonhöhe ergeben, er baut dann ein Flaschen-Zylophon...
... und dafür gibt's ein eigenes Stück, nämlich die "Gasthausmusik", bei der Walter Seebacher an der Klarinette ziemlich gefordert ist.
Christof Dienz hat im Schiltingeramt ein kleines Försterhäuschen und war der Nachbar von Frau Lackner, mit der er gut befreundet war. Über diese unabhängige Landwirtin gibt es ja auch eine Filmdokumentation.
Sie hat sich mit 85 Jahren, als sie alleine nicht mehr weiter wusste, das Leben genommen. Ihre Selbstbestimmtheit hat Dienz beeindruckt ...
...und ihr hat ihr ein Lied gewidmet.
"Für Hilde" ging allen nicht nur zu Ohren, sondern auch sehr zu Herzen.
Abschließend bewirbt Christof Dienz natürlich die neue CD, die die Knödel herausgebracht haben.
Auf dem Tonträger "Still - kaum endet etwas so, wie es anfängt", sind elf Stücke drauf, die man auch heute zum Teil gehört hat.
Und weil eben die Musik sehr gut gefallen hat, war auch der Ansturm auf die CD's groß.
Felix Mitterer trat im Vorjahr mit Christof Dienz in Langenlois auf: „Diese Musik ist wie ein Traum, den ich einmal in Irland hatte (Der Morgen dämmerte schon, die Fensterbalken waren geschlossen). Eine Welle durchflutete langsam pulsierend meinen Körper, sanft und kü̈hl, wohltuend wie nie etwas zuvor, irgendwie blau, phosphoreszierend – und ich hob ab, in die Unendlichkeit.“
Auch das Publikum hat es so ähnlich empfunden.
Danke für diesen gelungenen Auftritt in Langenlois!
Langenlois und die Nachtmusik...
... ab jetzt hört nur mehr der Vollmond zu :-)



Fotos: Ulli Paur


STADTGEMEINDE LANGENLOIS
Rathausstraße 2
3550 Langenlois
Telefon: +43 2734 2101
Fax: +43 2734 2101 39
E-mail: stadtgemeinde(at)langenlois.gv.at
Homepage: www.langenlois.gv.at

Parteienverkehr:
Montag bis Freitag von 7.30 bis 12 Uhr
Dienstag von 13 bis 18.30 Uhr

Bürgerservicestelle:
Montag, Mittwoch, Donnerstag von 7 bis 16 Uhr
Dienstag von 7 Uhr bis 18.30 Uhr
Freitag von 7 bis 12 Uhr

Zur Navigationsleiste (ALT+7)