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Landjugend Zöbing punktet mit Sonnenuhr

Der 3. September 2017 war ein bedeutsamer Sonntag für die Landjugend Zöbing, die Bevölkerung des Weinortes und Bürgermeister Hubert Meisl. Einmal mehr und bereits zum vierten Mal galt es, eine besonders schwierige Aufgabe beim ausgeschriebenen Projektmarathon der NÖ Landjugend zu meistern.
Sonne war auch das Stichwort für die besondere Aufgabe.
Ortsvorsteher Stadtrat Rudolf Hoffmann wusste es bereits bei der Aufgabenstellung am Freitag, 1. September um 18 Uhr: „Eine kleine Idee, die aus der Bevölkerung kam, wird eine große Herausforderung für die Jugend: Gestaltet für uns eine Sonnenuhr.“
Was man in knapp 45 Stunden alles bewerkstelligen kann, ist großartig, wie man nachfolgend sieht...
 

"Ich bin dabei", das ist schon mal eine gute Einstellung.
Kennst du die Aufgabenstellung an die Zöbinger Jugend, die heuer wieder beim Projektmarathon der NÖ Landjugend mitmacht?
Das wusste nur ein ganz kleiner Kreis. Die Jugend erfuhr erst am Freitagabend, welche Aufgabe sie zu lösen hat.
Nun denn - auf geht's!
Bei der Kreuzung Urbanigasse - Friedhofsweg gibt es ein Gemeindegrundstück, das könnte man perfekt für einen wunderschönen Rastplatz verwenden.
Gesagt - getan: „Eine kleine Idee, die aus der Bevölkerung kam, wird eine große Herausforderung für die Jugend: Gestaltet für uns eine Sonnenuhr.“ Und schon wird in der Festhalle gegoogelt, gemessen, gezeichnet, getüftelt...
Auch ein gutes Motto zum Wochenende :-)
Im Nu war die Idee geboren und der Plan gezeichnet, immerhin gibt es tüchtige Burschen unter den Jugendlichen.
Wie gemmas an, dürften die Jungen die Alten fragen :-)
Traktoren und starke Burschen müssen her.
Tischler gibt es auch in der Zöbinger Landjugend - daher werden die Arbeiten perfekt aufgeteilt.
Gartenarbeit obliegt den Mädchen - hier wird die verwachsene Feuerwehrabfahrt zum Kamp freigelegt.
Währenddessen nimmt das Projekt konkrete Formen an.
Mittagspause beenden - immerhin soll in 12 Stunden das Sonnenuhr-Projekt fertig sein, junger Mann!
Die Mädels sind sehr fleißig - hier wird bereits die Bepflanzung eingekauft.
Alle sind brav und fleißig - hier wird bereits an der Sitzkonstruktion gearbeitet.
Jetzt müssen nur noch alle erfahren, dass am Sonntag um 15 Uhr die Übergabe an die Bevölkerung stattfindet. Flugzetteln werden entworfen und ausgetragen.
Wer will fleißige Handwerker sehen? Der muss halt nach Zöbing gehen...
Stein auf Stein, Stein auf Stein - die Sonnenuhr wird bald fertig sein (und die Arbeiter auch, denn es ist bereits finstere Nacht :-).
Man lässt die Sonne halt indirekt scheinen und gestaltet noch eine Tafel für das Projekt.
Überraschung: In der Früh staunten die Jungen nicht schlecht. Die Feuerwehr hat in einer Gruppenübung ein Zelt aufgestellt, damit heute die Bevölkerung bei der Übergabe nicht nass wird. Das nennt man gute Zusammenarbeit. Herzlichen Dank an Kommandant Karl Schierer!
Einsetzender Dauerregen, der bis kurz vor der Eröffnung am Sonntag anhielt, erschwerte leider die Arbeiten. Doch die motivierten Jugendlichen gaben nicht auf. Selbst als das Notstromaggregat ausfiel, leuchteten sie mit Handytaschenlampen, um fertig zu werden. Wahrscheinlich orientierten sie sich am Song von Udo Jürgens, der da lautet: „Denn immer wieder geht die Sonne auf und wieder bringt ein Tag für uns ein Licht.“
Und so war es dann auch: Jugendobmann Bernhard Riedlmayer strahlte am Sonntag zu recht.
Und das traf genau kurz vor 15 Uhr am Sonntag ein.
Jetzt passt auch die Tafel wieder und viele nehmen sich Zeit für die kreative und tüchtige Jugend...
... die in knapp 45 Stunden dieses einzigartige Bauwerk für die Bevölkerung errichtet hat.
Die Einladung haben viele gelesen und viele sind gekommen.
Alle wollten sie den tüchtigen Jugendlichen zum gelungenen Projekt gratulieren.
Allen voran Ortsvorsteher Stadtrat Rudi Hoffmann mit der NÖ Landjugend-Landesleiterin Anna Haghofer und Wolfgang Funder vom Lehrerarbeitskreis, die dieses Projekt abnahmen.
Begeistert über die Ausführung der Sonnenuhr sind auch Iris Trinnes und Gemeinderat Thomas Taschler.
Stolz auf die Zöbinger Jugend: Bürgermeister Hubert Meisl und Ortsvorsteher StR. Rudi Hoffmann
Und dieser Stolz macht sich auch in der Dankesrede des Stadtchefs bemerkbar. "Eine kreative Ortsbevölkerung und eine motivierte Jugend sind ein Paradebeispiel, wie perfektes Zusammenleben funktionieren kann. Einmal mehr ist der Beweis erbracht, dass unsere Jugend nicht die negativen Trends der Zeit verfolgt, sondern Gott sei Dank einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung nachgeht und sich dabei auch miteinander um das Gemeinwohl erfolgreich und verantwortungsbewusst kümmert.“
Dabei erinnert er an die vorangegangenen Projekte, wie zum Beispiel den "Zöbinger Wunschbrunnen" in der Kellergasse, der revitalisiert wurde...
... oder das Floß beim Kampbad, das im Vorjahr realisiert wurde und noch immer dort vor Anker liegt.
Auszug aus dem "Bautagebuch"...
Der Jugend gehört die Zukunft!
Feuerwehrkommandant Karl Schierer freut sich, dass die verwachsene Abfahrt zum Kamp wieder ordnungsgemäß befahrbar ist. Diese dient als allfällige Wasserentnahmestelle für die Feuerwehr.
Goethe hat schon damals darauf hingewiesen: "Man muß jung sein, um große Dinge zu tun." Die Zöbinger Jugend hat heute ein großes und cooles Ding präsentiert.
Das "Generationen-Bankerl" :-)
"Mach es wie die Sonnenuhr, zähl die heit'ren Stunden nur."
Großer Schlussapplaus für diese grandiose Leistung der Zöbinger Jugend.
Und jetzt wird's ernst, ob die Uhr wohl funktioniert?
Sophie wird das gleich testen und... es funktioniert tatsächlich. Der Mensch als Zeiger und ohne Uhr weiß jetzt, wie spät es ungefähr ist - in diesem Fall 15.35 Uhr. Der optimale Standort wurde genau errechnet und mit dem Kompass eingerichtet.
Und weil auch noch neben den Arbeiten gebacken wurde, lädt die Jugend jetzt zu Kaffee und Kuchen ein.
"Füße schwer wie Stein, setz dich in die Sonnenuhr rein."
An diesem Platz führt ein Wander- und Radweg vorbei - diese Einladung werden sicherlich viele in Anspruch nehmen und dort bei der Kampidylle rasten.
Dank der Jugend sitzt man ja auch wirklich gut im neuen Kommunikations-Rund von Zöbing.
DANKE an die Ideenfinder und großes DANKE an die ausführende Jugend.
"Die Sonne geht unter, damit es Nacht werde und Menschen sich über eine neue Morgenröte freuen können." (Johann Gottfried von Herder) - Zöbing freut sich über eine Sonnenuhr-Sitzgruppe beim Kamp!
Gute Pressearbeit ist ein Kriterium, um zu gewinnen. Na bitte - die erste große Meldung steht bereits am 8. September in der Kronenzeitung!

Fotos: Sophie Röglsperger (Landjugend Zöbing) und Ulli Paur


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