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Jazz vom Feinsten

Einen vielversprechenden Abend kündigte das Programm von "Kultur in Langenloiser Höfen" am Freitag, dem 12. Mai 2017, an. Der erste open-air-Abend ist gelungen.
Das "Peter Ponger-Trio" folgte der Einladung des Vereines "Kunst ab Hof" und bespielte den wunderbaren Hof des Schlosses Gobelsburg.
Für Freunde der Jazzmusik und solche, die es werden wollten, war dieser Abend eine besonders gute Gelegenheit, in ein einzigartiges Musikgenre einzutauchen.

Eine etwa 20.000 Jahre alte Knochenflöte findet man auf der Homepage des Schlosses Gobelsburg, das erstmals 1074 urkundlich erwähnt wurde. Daher passen Konzerte sehr gut in diese alterwürdigen Gemäuer.
Offensichtlich schaut der "Bewacher" davor so tierisch streng, weil es grad einige Tropfen vom Himmel regnet. Aber er verspricht jetzt schon eines: Es wird ein "löwenstarkes Konzer" :-)
Wasser ist natürlich gut für die Natur und für "Die Badenden" - einem Kunstwerk (Leihgabe von Heinz Kammerer, Wein & Co) von ...
... Bildhauer Christian Frank (rechts im Bild), der seit Jahren in Zöbing wohnt.
Die heutigen Gastgeber und Hausherren freuen sich auf einen besonderen Abend: Michael und Eva Moosbrugger.
"Kunst im Hof" wird heute durch "Kunst ab Hof" möglich.
Obmann Niki Kloss (rechts) lud das Peter Ponger Trio ein.
Und darauf freuen sich die Gäste sichtlich.
Es trifft zu, was einst Martin Luther hervorhob: "Die Musik ist eine Gabe und Geschenk Gottes, die den Teufel vertreibt und die Leute fröhlich macht". Frohsinn ist sichtbar bei Kulturstadträtin Mag. Brigitte Reiter, Prof. Elisabeth Stadler und Gemeinderat Matthias Fürpass.
DI Franz Schmid, ein begnadeter Bassist, liebt Jazzmusik besonders. Möglicherweise stößt man hier schon auf seinen besonderen Geburtstag nächste Woche an - auf alle Fälle herzlichen Glückwunsch ;-)
Musikinstrumente dürfen nicht nass werden. Johannes Strassers Blick in den Himmel fällt optimistisch aus.
Dieses besondere Schlagzeug hätte zwar Regen ausgehalten, braucht es aber nicht.
Denn auch Peter Ponger ...
... deckt sein Fender Rhodes Piano ab...
... weil in Gobelsburg die Sonne scheint (zumindest auf der Schlossmauer :-)
Schön ist, dass sich sogar die Jugend für diese Musik interessiert.
Es wird ein bunter Abend, so scheint es.
Vom Fahrradklingel-Sortiment bis zum Flexaton, vom Vibraton bis zum Xylophon und ganz viel mehr hat Uli Soyka in seinem "musikalischen Zauberkasten", aus dem der ungeahnte Klangmöglichkeiten auspackt und mit seinen Drums gekonnt verbindet.
Darauf ist auch Kulturmanager Ing. Robert Stadler gespannt.
Badefreuden haben wir heute schon erlebt. Diese "Beckenkette" erinnert an ein schönes Schaumbad in der Badewanne.
Es wird aber ein musikalisches Jazz-Feuerwerk!
Die letzten Tropfen weggewischt - waren ja nur ganz wenige.
Und los geht's...
Kulturstadträtin Mag. Brigitte Reiter begrüßt die Gäste und stellt die Musikformation vor.
Peter Ponger am Piano kennt man als österreichische Jazzgröße und als Filmkomponisten.
Hans Strasser, ein Bassist mit Leib und Seele.
Uli Soyka, österreichischer Jazzmusiker (Schlagzeug, Percussion), Komponist, Schlagzeuglehrer und Musiklabelbetreiber. Einst war er Goldschmied - jetzt hat er goldene Schlagzeughände :-)
Bei Google findet man, dass Soyka als Kind zunächst jahrelang Flöte spielte, bevor er zum Schlagzeug wechselte. Darum findet sich in seiner Rhythmus-Schatzkiste auch ein ähnliches Instrument.
Neben vielen Schwalben, die gerade ihre über hundert Nester im Hof mit viel Gezwitscher beziehen, spielen heute auch noch diese musikalischen Zaungäste indirekt mit :-)
... zum Gaudium der Musiker und des Publikums. Aber vielleicht wissen die Tauben mehr über Jazz. Tim Hardin (US-amerikanischer Musiker, gestorben 1980) war der Meinung: "Das Wissen vom Jazz ist das Wissen von Gott“.
Jetzt kommt ein Flexaton zum Einsatz, klingt so ähnlich wie eine singende Säge.
Schellen aller Art sind ebenfalls mit dabei.
Verdienter Zwischenapplaus für eine geniale Musik.
Die Musik des Trios ist spontan...
... sie verbindet, vereinigt...
... verknüpft und vernetzt!
Jazz = schwungvoll und enthusiastisch.
Noten braucht's da keine - einfach nur Musikalität und viel Gefühl! Improvisieren ist alles. "Ganz hohe Schule" - so der Tenor der Gäste!
Seit mehr als hundert Jahren kennt man diese Stilrichtung in der Musik.
Bravo und großer Schlussapplaus...
... für eine hörenswerte Gruppe.
Bemerkenswertes Detail am Rande - quasi als Fußnote: Mehr Gefühl für Rhythmus vermitteln echte Hüttenpatschen :-)
Gratulation zu dieser abenteuerlichen musikalischen Reise...
... die die Gäste an diesem ersten lauen Maiabend genossen haben.
Wie Uli Soyka sein musikalische Schatztruhe einsetzt, erklärt er nach dem Konzert sehr gerne.
Ein gelungener Kulturabend geht zu Ende.
Fast treffende Zugabe beim Konzert: "Somewhere over the Rainbow". Für den Regenbogen war es schon etwas zu finster. Wenn jetzt allerdings noch Regenwolken aufziehen, kann es der Natur nur gut tun.
Und dann kann man sich ja die Musik gemütlich zuhause anhören - man braucht sich diese ja nur mitnehmen :-)
"Wenn die Musik der Liebe Nahrung ist", spielt weiter, so einst William Shakespeare.

Mehr Infos zur Musik:  www.pantau-x-records.com

Fotos: Ulli Paur


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