Inhalt:

Frauenpower im Raiba-Hof

Irgendwo zwischen allen Stühlen, Schubladen, etc. unterwegs und irgendwie in allen Fächern, Stilen, etc. zuhause, so präsentierte sich Netnakisum.
Ein singendes Frauenstreichquartett, das der Volksmusik verbunden, aber nicht an sie gefesselt ist, sich Musik aus allerlei Weltgegenden und -stilen zu eigen macht, teils eigenwillig (wie sonst) arrangiert, teils selbst komponiert, aber immer zum besten gibt: mit mitreißender Virtuosität, frechem Charme und unwiderstehlichem Schwung. Mit Vorurteilen ist ihnen nicht beizukommen, was einem das angenehme Gefühl gibt, selbst frei von solchen zu sein und um sie abschließend einzuschätzen, sind sie zu sprunghaft, was einem den Glauben lässt, selbst für Überraschungen gut zu sein.

So wurden vier Powerfrauen in der Einladung von "Kultur in Langenloiser Höfen" vorgestellt. Man war gespannt, was diese Damen wirklich repräsentierten...

Bankchef Hannes Rauscher, der die vielen Gäste im Hof der Raiffeisenbank begrüßt, freut sich mit allen auf das originelle Damenstreichquartett, das durch Professionalität und Spritzigkeit überzeugt.
Zuvor stimmt man sich aber noch mit einem guten Glas Langenloiser Wein ein.
Den Künstlerinnen kredenzt man auf der Bühne ein Glas Wasser - wo soll da denn die "Spritzigkeit" herkommen - doch nicht etwas von oben? :-)
Den Blick nach oben wagen nur wenige - die Veranstalter sind laut Mitteilung der Hohen Warte zuversichtlich, dass es erst ab 22.30 Uhr zu regnen beginnt. Das Wort der ZAMG in Gottes Ohr :-)
"Euer Auftritt, Mädels..."
Gleich vorweg: Es handelt sich um heute nur um drei Steirer-Madeln: Magdalena Zenz...
Marie-Therese Härtel und...
... DeeLinde (übrigens: ihr Lebenslauf auf der Homepage liest sich sehr abwechslungsreich :-)
Die Besucher kamen an diesem Abend zu einem doppelten Kulturgenuss: Nicht nur Konzert, sondern auch Schauspiel wurde geboten. Die drei "erzählten" in einer herzzerreißenden Dramaturgie "Das Geheimnis aus der Bergstube". Die Alpendrama-Overtüre lässt auf eine spannende Lebensgeschichte von Viola schließen, die immer hoch hinaus will, dabei steirischen Gipfel bevorzugt und mit schneeverwehtem Blick hinab ins Tal schaut, wo sie einen Mann sucht.
Weil's am Land nicht geklappt hat, fährt Viola mit der Eisenbahn in die große Stadt, um dort ihren Helden - am besten einen Bergdoktor - zu finden. Sie bestaunt "ois Neiche" in der Stadt, "wo ma si nimma griaßn muaß". Dabei vermisst sie aber vor allem den grünen Steirer-Traktor und die "schene Natur". Das Casting in der Stadt hat lang gedauert - von früh bis spät und wieder bis früh (Doppelschicht) also. Fazit: Alle sind durchgefallen weil... echte Helden gibt es nimma.
Möglicherweise vergleicht DeeLinde eine Baßgeige mit einem Mann, der spurt, wenn man ihm den Bogen ansetzt.
Da hilft alles Jodeln nix: Weder bei der Suche nach dem "Helden" noch....
... beim Abwehren der Regentropfen. Grad jetzt wär es so spannend geworden, weil die Viola offensichtlich ihren Helden gefunden hätte. Beim Überqueren eines Trottoires bei rotem Ampellicht ist sie hingeknallt und hat sich in ihren Retter verknallt, der sie spontan zu einem Candle-Light-Dinner eingeladen hat.
Also wirklich: Jetzt denken Sie aber etwas zu weit. Viola is a anständiges Madl und nicht gleich schwanger geworden. Das hier bedeutet nur: "Save our instruments", weils frühzeitig zu regnen begann :-)
Schade, dass man die Spitzenplätze unterm "Sternenhimmel" auch räumen musste.
Schaut ja gar net so wild aus, aber es wurde so - sowohl vom Himmel herab...
... als auch im Atrium der Raiffeisenbank, wo die Steira-Show...
... nach einer kurzen Umbauphase, bei der sich der neue Notar sich als Spontan-Requisiteur besonders geschickt anstellte, flott weiterging :-)
Diese beiden werden sicht täuschen, wenn sie glauben, die Sesseln werden für sie aufgestellt.
Wein macht gute Laune, auch wenn's draußen stürmt und schüttet.
Verhungern muss auch niemanden: Fiaker-Wirt Hartl hat eine schmackhafte Indoor-Lösung gefunden.
Der Herr im Hintergrund will wieder Lachen - also bitten die Damen wieder kokett auf die improvisierte Bühne.
DeeLinde bereitet wieder den "strengen Ledergürtel" vor, der einfach Halt gibt :-)
Viele Menschen erzeugen Wärme - im Atrium herrschen bald tropische Temperaturen.
Fenster-Öffnen war bei diesem Gewitter keine gute Idee, weils dann wieder reintröpfelte :-)
Fenster sofort zu, sonst werden die Zuhörer den Ausgang des Alpendramas um Viola und deren Helden nie und nimma erfahren.
Netnakisum ist kein afrikanischer Begriff - es bedeutet schlicht und einfach MUSIKANTEN (von rückwärts gelesen). Dieses originelle Damen-STREICH-Tria hat den Namen nicht zu unrecht. Einen musikalischer Streich nach dem anderen gaben sie zum Besten. Direkt, frech, ernst, frisch, froh und immer mit einer Portion Tiefgang gewürzt.
Eine wunderschöne Szene war, wie der Held Viola zum Tanz aufforderte.
Wird da jetzt leicht eine eifersüchtig?
Der Applaus auf allen "Rängen" war ihnen sicher.
Und selbst die Steira-Madeln hatten die größte Gaudi.
Daumen hoch bedeutet: Super Programm.
Wie die G'schicht ausgegangen ist, weiß die Fotografin nicht (zu heiß waren ihr die Vorstellung :-). Sie hofft aber, dass es ein Happy End zwischen Viola und ihrem Helden gegeben hat ;-)

Fotos: Ulli Paur, die den SSSS-Damen (steirischen streich-spielenden Super-Musikanten) Recht gibt: "Uarschene Momente und eindrucksvoll gemachte imaginäre Kulissen waren dabei" :-))

Mehr unter:
www.netnakisum.at

 


STADTGEMEINDE LANGENLOIS
Rathausstraße 2
3550 Langenlois
Telefon: +43 (0)2734 2101
Fax: +43 (0)2734 2101 DW 39
E-mail: stadtgemeinde(at)langenlois.gv.at
Homepage: www.langenlois.gv.at

Parteienverkehr:
Montag bis Freitag von 7.30 bis 12 Uhr
sowie
Dienstag von 13 bis 18.30 Uhr

Bürgerservicestelle:
Montag, Mittwoch, Donnerstag von 7 bis 16 Uhr
Dienstag von 7 Uhr bis 18.30 Uhr
Freitag von 7 bis 12 Uhr

Zur Navigationsleiste (ALT+7)