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Faschingsgilde als Gastgeber

Die Langenloiser Faschingsgilde LALO stellt sich seit 20 Jahren in den Dienst der guten Sache. Mit humorvollen Programmen am Faschingdienstag spielen sich die Schauspieler einen Nachmittag lang in die Herzen der Zuschauer. Der Reinerlös dieser Veranstaltungen wurde immer an Hilfsorganisationen bzw. in Not geratene Gemeindebürger übergeben.
Im Jubiläumsjahr haben sich die Mitglieder nicht nur im Winter Zeit genommen, um ein anspruchsvolles Programm bieten zu können. Im August wurden alle LALO-Freunde zu einem Heurigen der besonderen Art eingeladen und auf der Baumgartner Höhe in Langenlois drei Tage kulinarisch humorvoll verwöhnt.

Spaß und gute Kulinarik stand drei Tage im Vordergrund.
Wer fühlt sich da nicht gleich wohl, wenn beim Empfang schon der rote Teppich ausgerollt wird?
Der Schalk lacht manchem Kellner schon vor Dienstbeginn aus den Augen.
Obwohl schon einige Gäste Platz genommen haben, ist der "Gmoa-Hackler" mit seiner Arbeit noch lange nicht fertig.
Dieses Arbeits-Schneckentempo seines Kollegen macht einen echten Gmoa-Hackler narrisch. Wild stand zwar nicht auf der Speisekarte, aber so ging es zu Arbeitsbeginn in der Küche zu - Miki Messer beruhigte sich rasch :-)
Während man in der Küche die ersten Vorbereitungen tritt, wird das Publikum mit lustigen Gstanzln unterhalten. "Sag nia zu an Hauer, der Wein der is sauer, holladio, sag ehrlich und grad, der passt guat zum Salat, holladio.
Vizebürgermeister Groiß weiß es: "Guat, dass der Obama mehr aufs Öl steht ois am Wein, holladio,´sonst marschierat der Kampel in Langenlois ein, holladio. Sechts Leitln, des is hoit in Langenlois Brauch, holladio....."
Bei diesem Liedtext hat Gemeinderat Vesselsky doch sehr verhalten geschaut: "Vü Floschn im Keller, dakreuz und daquer, holladio, nur in unserm Gmoarat, do gibt es no mehr, holladio. Sechts Leitln, des is hoit in Langenlois Brauch, holladio.....". Ganz sicher alles nur Spaß :-)
Als Wiedergutmachung gab es am Beginn der Speisenfolge den "Gruß aus der Küche". Mit einem herzlichen "Grüß Gott" stellte sich die Küchenbelegschaft kurz vor, bevor sie die nächsten Bestellungen erledigte.
Individuelle Bedienung wurde besonders geschätzt.
Ein besonderer Programmpunkt war der "Wein der Stunde".
Für die Raucher gab es eine eigene Lounge im Freien.
Köstliches wurde kredenzt - ein Leichtes mit Profis in der Küche.
Vom "Letzten Mohikaner" über den "Sparefroh" zum "Tohuwabohu" bis zur "Schwiegermutter" gab es viele Köstlichkeiten.
Unzählige Gäste wurden begrüßt - darunter auch jene, die am weitesten hergereist sind. Konrad Habelt besucht alle Jahre wieder von San Francisco aus seine Heimatstadt Langenlois.
Dafür gab's einen blumigen Willkommensschluck.
Foto: Martin Nastl
Nächste Aufwärmrunde: "Der Pfarrer, der predigt, die Liab is a Sünd, holladio, daweu is der Bua von der Köchin sei Kind, holladio. Sechts Leitln, des is hoit in Langenlois Brauch, holladio...."
Foto: Martin Nastl
Bei diesen Gästen müsste stimmungsmäßig wieder "nachgetankt" werden :-)
Foto: Martin Nastl
Der Spezial-Kellner mit dem "Wein der Stunde" kommt gleich vorbei.
Der "Sonder-Heurige" eignete sich auch für Feiern aller Art. Egal, ob es Geburtstage von Bürgermeister und Gemeinderäten waren...
...man demonstrierte auch, wie lustig 25 Ehejahre sein können. Dieses Paar, begoss ihre "Silberne Hochzeit" beim LALO-Heurigen.
Gratulation an die Veranstalter für die gelungene Umsetzung der Idee dieses extravaganten Heurigens sowie an alle Jubilare. Mögen für alle noch ganz viele schöne, süße Stunden, Tage und Jahre kommen.

www.lalo.at

Fotos: Ulli Paur


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