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Einmalige Rock 'n Roll-Erlebnisnacht in Langenlois

Da wird eine plakative Party angekündigt. Noch konnte man sich nicht wirklich vorstellen, was einem da erwartet. Im Programm wurde es so beschrieben:

Ein fulminantes Feuerwerk an dreckigen Blue Notes und jede Menge Spaß im Stile der wilden Sixties, so könnte man einen Auftritt der „Dirty Blue Notes“ bezeichnen. Petty Coat Feeling und Erinnerungen an wilde Frisuren und den Stil dieser Zeit werden bei Abenden mit den „Blue Notes“, wie sie liebevoll und kurz von ihrer Fangemeinde genannt werden, wach. Die Besetzung ist klassisch und vielversprechend (dr – bs – git – git – keys + voxvoxvoxvox), der Sound variierte von straight Rock’n Roll bis cremigem Blues bis Blues Rock und Pop.
Die Energie, die in dieser Band steckt, ergoß sich beim Auftritt im Hof des Weingutes Steininger übers Publikum, bis kein Auge mehr trocken und kein Fuß mehr ruhig bleibt. Das Programm war schnell und gut ausgesucht, abseits vom Mainstream und selbst im Genre des Austropop wurden auch weniger bekannte Gustostückerl gespielt. Also Lieder zum Mitsingen, -schwingen, -tanzen, Musik die zum Mitmachen anregt!
„Wir sind die Dirty Blue Notes, bei uns steckt Blues schon im Namen und der Rock ’n’ Roll fließt in unseren Adern!“ Für jeden Rock ’n’ Roll-Tänzer ein Muss – für jeden, der sich gern zu schnellen Rhythmen bewegt, ein Fest!

Der liebe Gott hat uns heute lieb :-). Das Wichtigste bei einer Open air-Veranstaltung ist nämlich immer noch: SCHÖNES WETTER!
Das weiß vor allem Hausherr Karl Steininger. Schon im Jänner bei der Zusammenstellung des Programmes für "Kultur in Langenloiser Höfen" hat er mit dem "Herrn im obersten Stockwerk" verhandelt - offensichtlich mag auch er Rock 'n Roll á la Ostarrichi :-)
Fritz Gillinger (rechts im Bild), der Leadsänger der "Unterlagsreben" weiß davon ein Lied zu singen. Er musste sein Konzert vor zwei Tagen wegen extremen Schlechtwetter absagen.
Diese beiden Damen warten auf alle Fälle gespannt auf die Musik in rot-weiß-rot, die von fünf feschen Burschen gespielt wird.
Vorher gibt's aber noch vom Veranstalter Stadtkapelle Langenlois eine kulinarische Stärkung. Immerhin wird man heute noch einige Kalorien verbrauchen - so viel steht fest!
Es gab auch für jede Altersstufe den persönlichen Drink :-)
Das freut "Alt"-Vizebürgermeister Heinz Altmann.
The Dirty Blue Notes - einige Bandmitglieder kommen rund um den Göttweiger - starten ihren Langenlois-Gig! Noch ist das Publikum sehr zurückhaltend.
Lang dauert es nicht mehr, bis die ausgelassene Stimmung überschwabbt. Bassist Christoph Poisel kennt als Musikant der Stadtkapelle Langenlois die Weinstadt schon ziemlich gut! Durch ihn ist es den Veranstaltern auch gelungen, diese grandiose Band nach Langenlois zu bringen.
Zögerlich aber doch schön langsam fährt der Rhythmus ins Blut und in die Beine der Gäste.
Kein Wunder: Toni Hofer bearbeitet seine "dirrrty blue guitar" wie eine Motorsäge :-)
Jetzt hält es auch die älteren "Jungen" nicht mehr auf den Stehplätzen - und das ist auch der Sinn der Sache :-)
Man konnte kaum unterscheiden, ob diese grandiose "Boygroup" wegrockte oder CCR (Creedence Clearwater Revival ) bzw. die Rolling Stones auf der Bühne standen. Der Unterschied war kaum hörbar.
Der Mann mit den 16 Händen heizte ebenfalls ein: Gottfried Barcaba aus Furth gab alles an den Drums.
Die Lautsprechermarke kann 1:1 auf die Band umgemünzt werden.
Toni Hofer auch stimmlich perfect!
Daniel Hejda sorgt für Zucht und Ordnung - nicht nur in der Band :-). Im wirklichen Leben verdient er sich sein Geld als Polizist. Für ihn ist Musik ein Hobby, das er seit Ewigkeiten praktiziert (und das insgeheim immer mehr in den Vorgrund rückt) - kein Wunder bei diesem Multitalent, der gleichzeitig Gitarre zupft, Mundharmonika spielt und singt. Das soll ihm mal wer nachmachen :-)
"Spot auf den Star im Hintergrund". Lukas Gruber alias "Fingers" drückt sich besonders gefühlvoll am Piano aus.
Für jeden guten Evergreen - und deren gab es viele - leistet sich so manche Tischrunde zur Belohnung ein Flascherl guten Steininger-Sekt :-)
Jedes Lied war zum Mitsingen, -schwingen und Mittanzen.
Was ist eigentlich mit diesen beiden Mädels im ersten Stock?
Verständlich: Bei diesem feurigen Tanzpartner und der perfekten Musik dazu kann man doch nicht am Balkon sitzen bleiben und zuschauen ;-)
Für "Tücherl-Fetischisten", die sich mehr auf die Bühne konzentrieren: Musikalischer Blickfang für Insider :-)
Schon die Kleinsten himmeln die feschen Musiker an.
Das ist Musik vom Feinsten und daher zum Niederknieen :-)
Gibt's auch nur in Langenlois: Nämlich ob der Super-Stimmung keine Pause. Diese Gitarre wurde nur gegen eine funktionierende ausgetauscht. Eine hat Toni schon auf dem Gewissen - wen wundert's bei diesem Einsatz!
Absolut keine optische Täuschung: Das Geheimnis dieser Musik ist, dass sogar der Lead-Sänger schwebt.
Zugabe, Zugabe, Zugabe... die wird nicht nur von den Neo-Gemeinderäten eingefordert...
Man will ja schließlich zeigen, wie beweglich der Langenloiser Gemeinderat ist ;-)
Die Welle für's grandiose Publikum von oben...
... ein ähnlicher Respektbeweis geht vom Publikum auf die Bühne zurück!
Langenlois is absolutly great! Das meint ein hochranginger Vertreter aus Bangladesh, der Gast im Loisium war und der guten Musik folgte, bis er im Steiningerhof war.
"Bitte sagen Sie das Ihrem Bürgermeister und allen, die es noch nicht wissen, weiter", meint er zu GR Gerald Eder :-) All jene, die heute wieder nicht da waren, werden sich ziemlich ärgern. So ein Highlight verpasst man doch nicht!
Diese beiden Japanerinnen stimmen dem weitgereisten Gast zu. Langenloiser Veranstaltungen können international ganz sicher mithalten!
Der Stadtkapelle Langenlois kann man zu diesem musikalischen Besuch von "Thirty Blue Notes" nur gratulieren. Sie waren es, die einen unvergesslichen Abend bescherten.
"Soi ma wirklich no ans spün?" So viele Zugaben wie heute Abend hatten sie angeblich noch nie. Daher lassen sie sich nicht lange bitten - checken kurz die Zugaben und noch einmal geht's rockig los!
Rolling Stones meinten....
... : I can’t get no Satisfaction“...
Stimmt überhaupt nicht! Alle sind überaus zufrieden!
Langenlois weiß es seit jenem Abend am 4. Juni: We can get mutch satisfaction - unter anderem durch die Band "Thirty blue notes", die sicherlich nicht das letzte Mal hier aufgetreten ist.
Wir kommen wieder bzw. wir besuchen ganz sicher die nächste Veranstaltung von "Kultur in Langenloiser Höfen" am Samstag, dem 12. Juni 2010 um 19.30 Uhr im Harrerhof. Da tritt Voices Unlimited "Africapella" auf. Acht brillante Männerstimmen werden ausdrucksstark beeindrucken. Karten dafür gibt's im Ursin-Haus, Tel.: 02734 2000.

Ein bisschen mehr über die passionierten Musiker erfährt man auch unter
http://www.dirtybluenotes.net/

Fotos: Ulli Paur


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