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Die große Pfadfindergemeinschaft traf sich in Langenlois

Die Langenloiser Pfadfinder boten ihren Waldviertler Kolleginnen und Kollegen am Sonntag, dem 7. Mai 2017, einen besonders spannenden Tag beim Patrullen-Wettkampf, der wirklich hervorragend organisiert wurde.
Etwa 120 Kinder machten sich an der Suche nach dem "Schatz am Silberkamp". Der Auwald rund um das Schloss Haindorf  bis nach Gobelsburg wurde für einen Tag zum großen "Indianderreservat" erklärt. Bei 13 Stationen mussten sich die Kinder Sonderprüfungen unterziehen, um den Schatz schlussendlich im Schloss Haindorf zu deponieren. Auf die Schnellsten warteten schöne Preise. Gewinnen ist zwar schön, aber trotzdem stand der Teamgeist bei diesem Wettkampf an erster Stelle.

Langenlois bot trotz Schlechtwetterprognose ein tadelloses Sonntagswetter - ist ja auch recht so, immerhin kommt heute viel Besuch.
Besonderer Besuch könnte man sagen, die Spuren deuten schon darauf hin.
Da stehen doch glatt vor dem Lehrbauhof im Schloss Haindorf drei prachtvolle Pferde.
Im Inneren werden die letzten kosmetischen Vorbereitungen getroffen.
Noch schnell eine Stärkung für Tier...
... und Mensch...
... bevor es zur Stammesregistrierung geht.
Die Gruppe "Lemurenaugen" wären bereit.
Das ist gut so, denn dieses Zeichen bedeutet "sammeln und aufstellen".
20 Gruppen folgen dieser Einladung.
Mit feierlicher Indianermusik zog der Langenloiser Stammeshäuptling mit seinem Volk ein.
Hauptattraktion waren dabei natürlich die schön geschmückten Pferde Skippy, Tjalderi und Sissi aus dem Stall von Willi Klaffl.
Nach der feierliche Begrüßung und ...
... der kurzen Geschichte, die erzählte, welche Aufgaben heute zu erledigen sind...
... beginnt das sonntägliche Abenteuer in der Langenloiser Au.
Viel Glück wünscht der Stammeshäuptling und sein Volk.
Die 13 Stationen sind auf zwei unterschiedlichen Strecken verteilt. Die erste Gruppe trifft sich beim Kamp.
Dort warten bereits die Feuerwehrkameraden mit ihren Zillen...
... die die Jazzhands aus Egelsee und die Falken aus Gmünd zur Kammerner Wehr bringen.
Verständigungsmethoden gibt es bei den Indianern einige. Entweder achtete man auf Rauchzeichen oder auf Trommelsignale.
Und bei der "Trommelei" treffen die Ersten ein, melden sich standesgemäß an und mussten mit Morsezeichen einen Text übersetzen. Ziemlich schwierig für Außenseiter :-)
Heute muss man gut zu Fuß sein - bei der nächsten Station mit den bezeichnenden Namen "Blutsbrüderschaft" warten die Kollegen des Roten Kreuzes Langenlois.
Wie verhalte ich mich bei einem Unfall im Gelände? Klassische Unfallswunden wurden wirklich sehr realitätsnah geschminkt und versorgt (Fotos von Leonie Reiterer).
Es geht wieder über den Kamp in Richtung Fischerwiese.
Die Station "Erspähen" wartet dort mit Memory-Aufgaben.
Was passt zusammen und was stellt es dar?
Dieses Zeichen ist auf alle Fälle ein schönes und bedeutet "Freunde".
Standesgemäße Verabschiedung mit "Gut Pfad".
Was ist das? Schneit es am Ende in Gobelsburg?
Nein, es sind nur die watteartigen Samen der Pappeln, mit denen man aber auch eine lustige Schneeballschlacht im Frühsommer machen kann :-)
Achung: "Falscher Weg" - wenn man Wegzeichen lesen kann, weiß man das.
Die Station "Indianerspiele" erfordert doch einiges Insider-Wissen.
Bei einer Holzkegel-Station musste man jene Fragen beantworten, die man "traf"...
... zum Beispiel: Wie heißt der Gründer der Pfadfinder mit vollständigem Namen? Wann starb Olave? Wann und wo fand das 1. Jamboree in Österreich statt?
Naturkunde steht jetzt am Programm - die die Pfadfinder wurden auch bei der nächsten Station "geprüft".
Gegen jedes Wehwechen ist ein Kraut gewachsen.
Hier gilt es, Pflanzen der Au zu bestimmen.
Schau genau...
... was nicht im Langenloiser Auwald wächst. Auch nicht ganz einfach, die Station "Friedenspfeife".
Weiter geht es zum "Spurenlesen".
Welcher Abdruck passt zu welchem Tier? Achtung - die Zeit läuft ab jetzt...
"Hugh, wir haben gesprochen" ...
Die Lakota-Sprache gehört zur Familie der Sioux-Sprachen.
Wieder gilt es, Rätsel mittels einer Geheimsprache aufzulösen.
Idyllisch im Auwald quert eine alte Brücke den Loisbach...
... der Weg führt zur "Rauchzeichen-Station".
Feuermachen war angesagt. Wer das geschafft hat...
... konnte dann als Belohnung sein Marshmallow grillen.
"Pfeil und Bogen" ist eine besonders beliebte Station, die von den versierten Bogenschützen Silva und Herbert Unger betreut wird.
Hier musste man nicht ins Schwarze treffen, sondern ins Rote. Groß war die Freude über einen geplatzten Luftballon...
... für den man wieder einen Teil des gesuchten Schatzes als Belohnung bekam.
Glück gehabt, denkt sich der Hase, der Pfeil und Bogen entkommen ist :-)
Kein Wunder, wenn der vierblättrigen Klee frisst :-)
Was erwartet die Kinder jetzt?
"Tipi-Bau" ist angesagt. Es gibt nicht mehr als Holz und eine Schnur.
Jetzt wär es halt gut, wenn man in der Knotenkunde bewandert ist. Den Zimmermansklang, die Achterschleife, den Weberknoten bzw. Längs- und Kreuzbünde sollte man können, dann klappt das schon.
Die erste Indianerunterkunft ist fertig.
"Das Kriegsbeil ist erst begraben, wenn man nicht mehr weiß wo es liegt." Indianerweisheiten regen sehr zum Nachdenken an.
Die ersten sind im Ziel gut gelandet!
Dort trifft man auch Gemeindevertreter: Gemeinderat DI Christian Schuh, Gemeinderad David Glinserer und Stadtrat Ing. Stefan Nastl.
Gespannt warten alle auf das Ergebnis.
Die Schatzkiste wird auf alle Fälle voll - also dürfte es viele Punkte gegeben haben, die verteilt wurden.
Häuptling "Schöner Walter" tritt mit seinen Urkunden auf den Platz.
Die Spannung steigt...
... und steigt...
Alle teilnehmenden Gruppen wurden vor den Vorhang geholt - jetzt warten nur noch drei und die werden am Stockerl stehen.
Geschafft haben es schlussendlich die "Geräucherten Forellen" aus Langenlois.
Gratulation zu dieser Leistung!
Den bekannten Pfadfindergruß kennt man: Dabei reicht man sich die linke, „vom Herzen“ kommende Hand, während die rechte etwa auf Schulterhöhe empor gehoben wird. Und so verabschieden sich viele zufriedene junge Teilnehmer mit ihren Begleitern. 20 Gruppen sind angetreten. Danke für den Besuch an die "Wildkatzen", die "Schwalben" und die "Falken" aus Gmünd, "Die knuffigen Kiwis", "Die wilden Hamster" und die "Gefräßigen Marienkäfer" aus Horn, die "Wölfe", die "Crazy Bats" und die "Funky Monkeys" aus Krems, den "Erdäpfelsalat" und die "Jazzhands" aus Egelsee, "Die faulen Hähne" und die "Sweet Lemons" aus Gars, "Die coolen Rotfüchse", die "Pink Panthers und "Die chillenden Wölfe" aus Zwettl, die "Flammenden Falken" aus Gföhl, die "Lemurenaugen", "Die Falken" und die "Geräucherten Forellen" aus Langenlois.

Ein wunderbarer Tag in freier Natur mit viel Spiel und Spaß geht zu Ende. Eine letzte Indianer-Weisheit noch, die sehr gut zu den Pfadfindern passt:

"Großer Geist, gib uns Herzen, die verstehen, nie von der Schöpfung mehr zu nehmen, als wir geben, nie mutwillig zu zerstören zur Stillung unserer Gier, nie zu verweigern unsere Hand, wo es gilt, der Erde Schönheit aufzubauen, nie von ihr zu nehmen, wes wir nicht bedürfen."

Wer jetzt Lust bekommen hat, bei den Langenloiser Pfadfindern seine Freizeit sinnvoll zu gestalten, der meldet sich einfach an. Nähere Informationen gibt es unter: http://www.pfadfinder-langenlois.at/

Fotos: Ulli Paur, alias "Fliegende Kamera" :-)


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3550 Langenlois
Telefon: +43 (0)2734 2101
Fax: +43 (0)2734 2101 DW 39
E-mail: stadtgemeinde(at)langenlois.gv.at
Homepage: www.langenlois.gv.at

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